… von Bettina Unghulescu in Amazonien – klick!

Was bisher geschah:
Eigentlich ist es ganz kuschelig in des Teufels Reich. Aber er, Mehphisto himself, findet die Bibliothek hoffnungslos veraltet. Ein talentierter Schreiberling, vorzugsweise eine verstorbene Koryphäe, soll das „Inferno 2.0“ kreieren. Sein Ausflug in die Nachbarschaft zum Elysium ruft bei Johann, dem Obersten des „Clubs der Toten Dichter“, nicht gerade Begeisterung hervor. Bei den anderen Verstorbenen hingegen schon – kann man sich doch ob der flächendeckenden, beschwerdefreien Ewigkeit nicht mal richtig betrinken. Wie Mephisto den interessierten Literaten in den tiefen Fauiteuils verkündet, hätte ein „befreundeter Verleger“ ihn über eine Wette unter lebenden Autoren unterrichtet. Innerhalb eines Jahres müssten sich die Teilnehmer irgendwie einen lukrativen Buchvertrag erarbeiten und könnten zusätzlich 500 Euro gewinnen. Für diese Autoren würden Wettpatenbenötigt. Der Wettpatengewinner aus dem Club der Toten Dichter kann einen kompletten Neustart wagen – auf der Erde, im eigenen Körper. Wer hätte da nicht zugesagt?
Während Mephisto bei der Konkurrenz weilt, überträgt er die höllischen Aufgaben seiner Assistentin Ashura. Die, nicht faul, tut, was ein guter Dämon in so einem Fall immer tut – die Intrige ist geboren, und zu Ashura gesellen sich etliche andere Höllenbewohner. Von nun an ist jeder gegen jeden. Finten, Fallen, Fehden werden vom Zaun gebrochen, die gewaltige Interferenzen auf die Erde werfen …

Johanna hat Hunger. Und liebt Tierlexika. Ihre Mutter, arbeits- und hoffnungslos, hat ihre pubertierende Tochter längst vergessen, während Johanna immer weiter durch das soziale Netz fällt. Der Gerichtsvollzieher ist bei ihnen Dauergast, bis der Notar Hupprich einen geheimnisvollen Brief mitbringt. In diesem Moment ändert sich Johannas Leben. Der versiegelte Brief katapultiert Johanna und ihre Mutter aus der sozialen Unterschicht in die Welt der Superreichen, in der sie fortan ihre Rollen spielen und sich weiterhin mit Kuchen und anderen Wohltätigkeiten nötigen lassen müssen. Nach ein paar Jahren in der neuen Welt kehrt sie als Joe Brown zurück in die Armut. Erst bei einem burlesken Rollenspiel, bei dem ihr Martin über den Weg läuft, stellt sie fest, dass auch Bücher lügen können – die Initialzündung für Johanna. Zurück bei den Reichen und Schönen, nimmt sie die Fäden in die Hand und lässt ihre Macht spielen, um die Welt der Bücher zu dominieren …

An alle, die Einladungen via Facebook verschicken: Ich fühle mich geehrt, dass man mich bei so vielen Veranstaltungen als Zuschauer haben möchte. Ehrlich!

Aber glaubt ihr wirklich, dass ich für zwei Stunden Lesung von Bayern nach Hamburg heize? Natürlich ist die Versuchung groß, wenn als Einladender einfach auf “alle Freunde” klicken kann. Aber ich ärgere mich ziemlich über ein überfülltes Postfach – neben den Spielanfragen wäre so was für mich inzwischen ein Anlass, Facebook zu verlassen. Wozu gibt es denn die ganzen Zusatzeinträge bei Facebook, wo man nachlesen kann, wo jemand wohnt?

Ich rufe hiermit auf zur virtuellen Müllvermeidung!

Spamfreie Pfingsten wünscht

der Verlag mit dem Baum!

Wenn jemand stirbt, muss man auch ordentlich Familie einladen. Sonst kriegt ja keiner mit, dass man demnächst den Jordan überquert. Thea entwickelt Tyranninnen-Qualitäten, doch ihre Tochter Babett (vielleicht kriegt sie im Laufe des Romanes noch ein “e” dazu), lässt sich das nicht bieten und holt ihren noch mieser gelaunten Ehegatten aus der Arbeit. Schließlich hat sie noch andere Sachen zu tun, als die im wahrsten Sinne des Wortes totschlechte Laune ihrer Mutter auszuhalten. – Soweit das aktuelle Geschehen. Und weil ich dem Muster von “Land unter” folge, kommt jetzt, nach dem ersten mittelschweren Krach, die nächste Erinnerung. Mal sehen, was Klein Thea anstellt …

viaSpät.Limbus: Tante Thea und die Familie.

Ab heute gibt es sie wieder!!! Eltern, sinkt euch der Mut, verlässt euch die Traute, wenn ihr in die große, weite Welt treten müsst, an der einen Hand den Spüllappen, an der anderen den Nachwuchs? Und ihr wünscht euch eine Wumme? – Vergesst sie, es geht definitiv nonchalanter :-) Ganz entspannt kommen sie daher, die Wagners, sparen nicht am Gedankenaustausch mit dem Leser und vergessen, dass die Welt Erwartungen an sie hat. Und trotzdem ist ihre stärkste Waffe die Ironie zwischen den Zeilen. Lesen, entspannen und freuen:

http://www.amazon.de/Die-Wagners-andere-Familiensaga-ebook/dp/B0083M1S08/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337195399&sr=8-1

Noch mehr Infos zur Sonderedition gibt’s hier: http://litlimbus.wordpress.com/die-zyklen/lit-limbus-sonderedition/

Am 23.05. isses endlich wieder soweit – die böse Welt trifft auf die nassforschen Wagners! Ab sofort kann der geneigte Leser mein Herzensbuch, das damals den Grundstück für den Verlag einbrachte, vorbestellen – und Achtung, auf dem Cover wird tatsächlich gepopelt:http://www.amazon.de/Die-Wagners-andere-Familiensaga-ebook/dp/B0083M1S08/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337195399&sr=8-1

Am 23.05. isses endlich wieder soweit – die böse Welt trifft auf die nassforschen Wagners! Ab sofort kann der geneigte Leser mein Herzensbuch, das damals den Grundstück für den Verlag einbrachte, vorbestellen – und Achtung, auf dem Cover wird tatsächlich gepopelt:http://www.amazon.de/Die-Wagners-andere-Familiensaga-ebook/dp/B0083M1S08/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337195399&sr=8-1

Noch mehr Infos zur Sonderedition gibt’s hier: http://litlimbus.wordpress.com/die-zyklen/lit-limbus-sonderedition/

… von Theresa Gerks in Amazonien – klick!

KLEIN in einer großen Welt – so könnte man Heft Nummer 4 überschreiben. Paul DeLux von Theresa Gerks steigt in die Eisen und wendet sich einem Thema zu, das man in der Literatur eher vorsichtig beäugt. Denn Paul heißt nicht nur der “Kleine”, sondern er ist tatsächlich kleinwüchsig und überfordert mit einer Welt, die ihn nicht braucht. Die Rebellion gegen sich selbst und seinen Körper betreibt er in einem monotonen Alltag, der aus Putzen, Saufen, Schlafen, Fernsehen und Schreiben besteht und hin und wieder einer Steuererklärung für seinen Bruder. Nach einer weiteren durchzechten Winternacht landet er im Foyer des Rathauses, in dem Audrey mit dem Schrubber ihre Runden dreht. Er beschließt, ihr sein Manuskript zu zeigen. Und Audrey unterbreitet ihm eine wahnwitzige Idee …

Theresa Gerks – zwischen Partys und Poesie. Als ich um eine Bibliographie bat, bekam ich eine fünfseitige Zusammenfassung der letzten drei Jahre. Ziemlich gute Leistung für eine Jungautorin Jahrgang 1993! Wie es sich für eine März-Geborene gehört, begann sie 2007 ihren Weg mit dem ersten Platz für das Drehbuch zum Film „Topmodel-Wahnsinn in Burgsteinfurt“ beim 1. Steinfurter Amateur-Filmwettbewerb, der von Lennart Böwering und Dorothé Ruß umgesetzt wurde und in dem Gerks übrigens auch mitspielte. 2008 folgte der 5. Platz in der Altersklasse C des Tom-Sawyer-Preises der Stadt Rees mit Der göttliche Spruch in der Anthologie „O, mein Gott!“, edition anderswo. 2010 erschienen gleich drei Anthologiebeiträge: Ende und Anfang in „Smaragd Saturn“, Wunderwaldverlag, weg in „Lichtlos“, Balthasar-Verlag und Jetzt. Sofort. zusammen mit Lara Geisen im Jahrbuch „Ideale suchen 1. *Gedichte *Geschichten *Geistreiches“. Wenn sie nicht gerade Preise einheimst, philosophiert sie auf ihrem Blog www.TheresasTintenTraeume.blog.de oder schreibt Rezensionen auf vorablesen.de. Und weil ihr das immer noch nicht reicht, widmete sie sich von 2007 bis 2009 der Schreibwerkstatt der Autorin Gerlis Zillgens unter www.hierschreibenwir.de. Die zwei daraus resultierenden Bände der ckk-Reihe „Alles Emma – oder was?“ und „Alles Emma – auf ein Neues!“ sind bereits 2009 im rowohlt-Verlag erschienen. In der Schreibwerkstatt konnte Gerks überdies zwei dritte und einen zweiten Platz verbuchen. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis wir den ersten „richtigen“ Roman von ihr zu sehen bekommen.